Kreditkarte für Jugendliche
In modernen Zeiten ist der Gebrauch von Kreditkarten eine Selbstverständlichkeit. Nahezu jeder zweite Deutsche ist im Besitz einer Kreditkarte, die bargeldlose Zahlungsweise mit dem kleinen Stück Plastik erfreut sich großer Beliebtheit. Für die Kreditinstitute gibt es dabei eine ganz besondere
Zielgruppe, die langfristig interessant und durchaus lukrativ sein kann. Es geht um Jugendliche. Die jungen Erwachsenen mit Kreditkarten auszustatten, führt zu einer frühen Kundenbindung und schafft den Kreditinstituten aussichtsreiche Perspektiven. Spezielle Kreditkarten für Jugendliche können aber selbstverständlich nicht so aufgebaut sein wie die für die Erwachsenen. Der eigentliche Reiz der Kreditkarte besteht darin, dass der Kunde über einen Zeitraum von bis zu fünf Wochen einen zinslosen Kredit erhält. Er kann in der Zeit zwischen Einkauf und Abrechnung ohne weitere Kosten mit seiner Kreditkarte agieren, ohne dass er sich Sorgen machen müsste über anfallende Zinsen. Wenn aber einmal im Monat abgerechnet wird, muss die gesamte Summe gezahlt werden, Ratenzahlungen oder Aussetzer sind nicht möglich. Jugendliche verfügen in der Regel über kein Einkommen oder haben nur geringe Geldeingänge, die Kreditkarte, die speziell auf sie zugeschnitten ist, funktioniert daher auf Guthabenbasis. Es ist also im Grunde keine echte Kreditkarte, sondern eine Prepaid-Karte,. Bevor der Jugendliche seine Kreditkarte nutzen kann, muss er sie mit einem Guthaben auffüllen. Ausgeben kann er nur, was auf der Karte drauf ist, Kreditrahmen oder Ähnliches gibt es bei dieser Form der Kreditkarte nicht. Der Vorteil für den Jugendlichen. Durch den Verfügungsrahmen, der innerhalb der aufgeladenen Karte begrenzt ist, wird er vor spontanen Einkäufen, die seine Möglichkeiten übersteigen, geschützt. Dennoch kommt er in die Lage, selbstständig und flexibel einkaufen zu können, sowohl in der wirklichen Welt als auch in der virtuellen, also im Internet.