virtuelle Kreditkarten

Virtueller Kreditkarten haben eine relativ junge Geschichte. Die Idee dieser Karte entstand im Zusammenhang mit dem Einkaufen im Internet. Beim Online-Einkauf sind Kreditkarten in vielen Fällen eine Selbstverständlichkeit. Andererseits kennt jeder die Situation, dass sein Portemonnaie mit unzähligen

Karten bestückt ist und man froh ist, wenn man sich von der einen oder anderen Karte einmal trennen kann. Die virtuelle Kreditkarte nimmt keinen Platz in der Geldbörse weg, weil es sie faktisch nicht physisch gibt. Sie ist -wie der Name schon sagt- ein rein virtuelles Produkt. Und beim Einkauf im Internet kann man sie "vorlegen", ohne sie dafür in die Hand zu nehmen. Das Prinzip der Karte ist denkbar einfach. Alle notwendigen Daten, die sich üblicherweise auf der Karte befinden, sind auf einem Server gespeichert. Diese Daten sind im Falle der virtuellen Kreditkarte der Name des Kartenbesitzers, eine 14- bis 16-stellige Identifikationsnummer, Monat und Jahr des Verfallsdatums, Monat und Jahr des Ausstellungsdatums und die Prüfziffer CVC1 bzw. CVV1. Der Umsatz mit den virtuellen Kreditkarten hat sich eindrucksvoll entwickelt. Bereits im Jahr 2005 stiegen die Umsätze, die durch virtuellen Kreditkarten erzielt wurden, auf über 10 Milliarden Euro. Seitdem geht die Entwicklung rasant weiter. In den Vereinigten Staaten sind virtuelle Kreditkarten längst eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland ist der Anbieter Wire Card AG der Vorreiter im Geschäft mit dem virtuellen Einkauf. Um in den Genuss dieses Verfahrens kommen zu können, muss der Kunde sich für das Bezahlverfahren CLICK2PAY anmelden. Nachdem er bei der Wide Card AG ein solches CLICK2PAY-Konto eingerichtet hat, kann er weltweit mit seiner virtuellen Kreditkarte einkaufen. Sowohl die Kontoeröffnung als auch die Kontoführung sind für den Kunden kostenlos.